Eine Fondanttorte in Bildern

Guten Morgen Ihr Lieben,
ich hoffe Ihr hattet alle ein schönes, erholsames Wochenende.
Meines war gewohnt stressig, wobei ich am Samstag mal unsere Baustelle, Baustelle sein gelassen habe.
Am Samstag hatte meine Freundin Nora Geburtstag und sie feierte von Freitag auf Samstag rein. Gewünscht hat sie sich eine Geburtstagstorte, was mir mal wieder die Möglichkeit gegeben hat meine Motivtortenkenntnisse zu vertiefen.
Auf Wunsch einiger habe ich mal versucht Schritt für Schritt die einzelnen Arbeitsschritte abzufotografieren.
Ich kann aber auch gerne bei Bedarf noch noch ein bisschen spezifischer eingehen, ich weiß das meine Arbeit sicherlich keine Meisterleistung ist, da ich selbst auf diesem Gebiet noch Anfängerin bin, aber ich denke es vermittelt zumindest die Grundkenntnisse.
Die Torte besteht aus meinem Lieblingseierlikörkuchen als Boden und einer Füllung aus Lemoncurd und amerikanischer Buttercreme.
Genommen habe ich die 1 ½ fache Menge des Teiges und entsprechend zu Recht geschnitten.
Die amerikanische Buttercreme besteht aus Butter, Puderzucker und Vanillearoma. Alles mit einander so fest schlagen bist die Creme steht und „modellierbar ist.

teig

Anschließend habe ich die Lagen jeweils von oben mit Lemoncurd bestrichen und dann dick mit der Buttercreme bespritzen oder beschmieren. Ich habe hierfür eine Spritztülle benutzt weil das verteilen so einfach ist.

lemoncurd

wurst

Anschließend kann der nächste Boden aufgesetzt und etwas angedrückt werden damit sich die Creme auch schön verteilt.
Sobald alle lagen aufeinander liegen kann der Kuchen zu Recht geschnitten werden. Wichtig ist das der „Deckel“ grade und nicht buckelig ist und das die Seiten auch grade sind. Kleinere Macken können mit der Buttercreme anschließend ausgeglichen werden.

anschneiden

einschmieren

Wenn Die Buttercreme gut verteilt ist und die kleineren Mängel ausgeglichen hat, wird der Fondant ausgerollt.

teig 2

Zuvor sollte noch ausgemessen werden wie hoch die Seiten und der zukünftigen Torte und der Durchmesser des Deckels sind zusammen gibt das dann den Durchmesser des auszurollenden Fondants.
Hierzu die Arbeitsfläche mit Puderzucker bestäuben und das „ausrollgerät etwas mit „Palmin Soft“ o. ä. einfetten, dann so dünn wie möglich ausrollen.
Anschließend mit dem Ausroller aufnehmen und auf die Torte legen. Zuerst die Seiten vorsichtig mit den Hand Innenflächen andrücken und anschließend den Deckenteil. Zur Bearbeitung eignet sich ein Smoother (am besten aber zwei, weil so Seiten und Deckel gleichzeitig geglättet werden können.
Sobald alles glatt ist kann die Torte in den Kühlschrank um etwas abzukühlen, dadurch wird sie dann auch relativ fest, über etwaige kleine Risse im Fondant o. ä. solltet ihr Euch keine Sorgen machen, Das kann man im Regelfall mit Deko sehr gut kaschieren.
Bei Deko kann man sich wirklich verkünsteln, aber da ich diesmal, bis auf das backen alles an einem Tag gemacht habe, habe ich mich für sehr einfach aber schöne Miniblüten entschieden.
Sowie einem Band aus nicht essbarem Material (ist in jedem Bastelshop erhältlich).

basteln

modellieren

blumen

Die Buchstaben habe ich mit meinen neuen Buchstabenausstechern gemacht und sie gefallen mir echt gut.
Die Buchstaben sowie die Blüten habe ich mit Zuckerkleber (Tortentantes Rezept) angebracht.
Zum Thema Fehler verstecken kann ich sagen, dass ich diesmal wirklich mit dem Fondant gekämpft habe. Der Ansatz an den Enden hat auch sehr miserabel ausgesehen, aber wofür gibt es breite Bänder.
Also ich glaube ich habe es auch ganz gut geschafft meine Mängel zu verstecken und das Geburtstagskind hat sich wie Bolle gefreut.

cake1

cake 2

cake 4

Ich habe auch direkt von einem der Gäste noch einen Auftrag für eine Torte zum 60. Geburtstag bekommen was mich super gefreut hat.
In diesem Sinne hoffe ich, dass Euch mein Ergebnis, sowie die Bild für Bild Anleitung gefallen hat.

Viel Spaß beim Nachbacken
Eure Vany

Die erste Hochzeitstorte–> echtes Teamwork

Hallo Ihr Lieben,

nach etwas längerer „Verschnaufpause“ melde ich mich hiermit wieder offiziell zurück.

Ich hätte euch ja gerne etwas präsentiert, aber leider habe ich die ganze Zeit gebetet, dass das Wetter besser wird…wie Ihr seht, ich hatte alle Hände voll zu tun ;)…

Urlaub hatte ich bisher auch noch nicht und im Moment zähle ich eigentlich auch nur noch die Tage bis ich endlich freihabe und den ganzen Tag tun und lassen kann was ich will!!!

Ich habe die Hoffnung auch noch nicht aufgegeben mir extremst am Baggerweiher die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Mal sehen, ihr könnt mir ja die Daumen mitdrücken…verdient hätte ich es ;).

Letztes Wochenende haben gute Freunde von uns sich kirchlich das Ja- Wort gegeben. Die Planungen für eine Hochzeit fangen zwar viel früher an aber für mich und den Rest der Mädels ging es mit der Planung des Junggesellenabschieds vor einigen Wochen los.

Da zu diesem Zeitpunkt eher fraglich war, ob sich die beiden eine schöne Hochzeitstorte gönnen wurde, unter anderem wurde befunden, dass Jenny ( eine mindestens ebenso Back- und Tortenkunst verrückte Nudel ) und ich uns um die Hochzeitstorte kümmern dürfen. Ich denke ich brauche nicht zu erwähnen dass wir mehr oder weniger direkt Feuer und Flamme waren.

Nachdem wir uns einige Mal zum Diskutieren, Planen, Basteln und Rosen rollen getroffen hatten ging es sehr schnell in die Heiße Phase- unglaublich wie die Zeit bis zu einer Hochzeit vergeht. In der Woche vor der Hochzeit wurden wir dann beide auch noch krank juhu, das hatte uns gerade noch gefehlt, aber wie Jenny so schön gesagt hat „Backen ist die beste Medizin!“ und tatsächlich sind die bösen Bazillen geradezu von unserem Eifer geflüchtet

Nachdem ich dann donnerstags die Basis gebacken hatte und Sie Freitagvormittag (Teilzeit sei Dank) die oberen beiden Kuchen produziert hatte kam ich freitags nach der Arbeit zum Eindecken und stapeln und füllen vorbei.

Der Spaß hat dann insgesamt nochmal neun Stunden in Anspruch genommen und zugegebener Maßen waren wir beide immer mal wieder am Rande des Nervenzusammenbruchs und ziemlich  high von dem in der Luft schwebenden Puderzucker J….

Nachdem die Torte dann leicht lädiert den Transport zum Veranstaltungsort überlebt hatte konnten wir uns dann endlich beruhigt in unsere Bettchen legen.

Und ich glaube die Überraschung ist uns doch gelungen.

  1. Etage
    Eierlikörboden mit Aprikosen- Buttercreme Füllung
  2. Etage
    Dunkler Biskuit mit roter Beerencreme
  3. Etage
    Rafaello Torte

Bild

 

Bild

Ich hoffe Sie gefällt Euch, wir für unseren Teil zumindest sind ganz arg stolz J

Bis bald

Eure Vany

 

Es sind Zwillinge… :)

So da bin ich schon wieder, zum zweiten Mal an diesem Tag.

Man könnte ja meinen, dass ich nach dem gestrigen Kochmarathon schon genug hätte, aber nein, ganz und gar nicht…

Ich hatte mir zwar vorgenommen heute mal wieder die Füsse hochzulegen aber was soll man tun wenn man in Bettys Sugar Dreams stöbert und kurz darauf merkt das noch genug Zutaten für eine leckere Buttercremetorte im Haus sind, und da ich in der letzten Zeit meine Nachbarin Anna um viel zu viele Eier, Mehl und ähnliches erleichtert habe (ja ich bin verpeilt, was das besorgen in Supermärkten betrifft und vergesse meist trotz Einkaufszettel die Hälfte), und für morgen ein Besuch bei Lieblingsmensch’ Eltern ansteht und ich mir vor kurzem bei Aldi diese tolle Minispringform gekauft habe stand dem Herstellen von zwei Minikuchen und der Übung mit Marzpan als Kuchenüberzug nichts mehr im Wege.

Ich bin zwar nicht ganz überzeugt und toll sehen sie auch nicht aus, aber dem Geschmack ist hoffentlich gar köstlich, und immerhin ist es mein erster Versuch.

Fondant hatte ich leider nicht im Haus und mir ist später erst klargeworden, dass Marzipan nicht ideal ist um Farbe anzunehmen, aber hinterher ist man immer schlauer und meine Fondantbestellung steht :DDD

Also hier meine Ergebnisse: