Tiramisu- italienisches Hüftgold

Aloha zusammen,

ich liebe Italien und ich war schon zigmal dort. Zuletzt vor zwei Jahren im Sommer.

Was ich daran so mag, die Italiener wissen zu leben- la dolce Vita!

Essen, Trinken, feiern, lieben, wird dort ganz anders gelebt als bei uns in Deutschland….

Ich war und bin immer wieder begeistert!

Tiramisu ist hier bei uns die wohl am meisten bekannte und nicht nur bei Kaffeetrinkern beliebte italienische Nachspeise.

Auf jeden Falle eine Sünde wert!

Vor kurzem bat mich meine ehemalige Kollegin Inge für ihren Einstand eine Torte zu machen.

Die Anforderungen für das süße Objekt waren wie folgt:

-Tiramisu Torte

-Ausreichend für 15 Personen

-Schriftzug: Zum Einstand für unsere lieben Kollegen von Inge und Martin

Zutaten Tiramisu

1,5kg Mascarpone

200 g Zucker

9 Eigelbe

100 ml Amaretto

600ml Kaffee (stark)

1kg Löffelbiskuits

Für die Schrift:

Marzipan

Zubereitung:

Eigelbe und Zucker schaumig rühren, dann die Mascarpone, sowie 50ml Amaretto unterrühren.

Eine Auflaufform (Tortenring o. ä.) bereitstellen.

Rest Amaretto und Kaffee vermischen und in eine kleine Schale füllen.

Jedes Löffelbiskuit kurz eintauschen und damit die Form auslegen.

Abwechselnd eine Schicht Biskuits und eine Schicht Creme.

Anschließend mit Kakao bestreuen und über Nacht kalt stellen, damit der Geschmack noch ordentlich durchziehen kann.

Für die Schrift habe ich stinknormales Marzipan genutzt.

Einfach Arbeitsplatte mit Puderzucker bestäuben, Marzipan ausrollen und Buchstabenausstecher nutzen.

Drauf legen–> fertig!

Ich hoffe Euch gefällt mein Ergebnis, die Creme habe ich natürlich probiert und sie hat suuuuuper geschmeckt.

Wie beim Italiener.

Viel Spaß beim Nachmachen.

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Eure (Italienische Mama) Vany

Für meinen Handwerkerschatz

Aloha Ihr Lieben,

wie ich Euch schon berichtet habe, geht es an der Renovierungsfront so langsam los.

Den Bärenanteil der Arbeiten macht mein Schatz der gleichzeitig natürlich auch DER Handwerker meines Vertrauens ist.

Ich bin da eher so der „Hilfsarbeiter“ und Hinterherräumer und natürlich für sein leibliches Wohl zuständig.

Natürlich man(n) muss ja auch bei Laune gehalten werden – mindestens eine genauso wichtige Aufgabe wie Kabel verlegen und Wände einreißen 😉

Um ihm das Leben und Arbeiten letztes Wochenende zu versüßen gab es dann mal einen richtigen Old School Marmorkuchen, denn es muss ja nicht immer Torte sein und außerdem kann man ihn wunderbar in die Hand nehmen und so essen.

Dabei ist mir eingefallen, das mein letzter Marmorkuchen ungefähr  zehn Jahre her ist und damals noch mit einer Fertigbackmischung war (was ich nicht schlechtmachen will, der Kuchen damals war super)….

Eigentlich kann ich Euch dann also meinen allerersten Marmorkuchen präsentieren, leider sind mir während des Backens die Zutaten ausgegangen, sonst wäre er noch dekorativ mit Puderzucker bestäubt.

Er war zwar leider etwas trocken, aber daran kann ich ja noch arbeiten. Das Rezept habe ich mal wieder bei chefkoch.de gefunden.

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Und hier sind zu guter Letzt die Bilder.

Viel Spaß beim gucken und Nachbacken

Eure Vany

Zeitschrift Torten dekorieren: Test Schmetterlingskekse Part II

Aloha Ihr Lieben,

huch da bin ich ja schon wieder und mein letzter Post ist nur gaaanz wenige Tage her, ich glaube ich bessere mich ^^..

So langsam nehmen Hochzeit und Renovierung immer mehr gestalt an, die Eckpfeiler unseres großen Tages: Kirche, Standesamt, Location, Fotograf, Essen KLEID (!!!) stehen, der Rest ist jetzt nur noch zeitraubender  verschönernder Kleinkram.

Beim Haus wird bald das Bad fertiggestellt und unser Umzug Mitte April winkt immer heftiger.

Abgesehen davon ist heute etwas wirklich tolles passiert, die Sonne hat nämlich endlich nach gefühlten 1000 Tagen wieder gestrahlt und ich musste auf der Heimfahrt nach der Arbeit sogar meine Sonnebrille anziehen, vll können wir ja trotz Schneefall langsam auf die 1. Frühlingszeichen in meinem neuen Vorgarten blühen zumindest schon ein paar vereinzelte Schneeglöckchen, na wenn das nicht die trübe Winterlaune bessert, dann weiss ich auch nicht.

Ihr seht die ersten Sonnenstrahlen haben mir eine richtig gute Laune verpasst und weil ich so gut gelaunt bin hatte ich auch richtig Lust mir endlich wieder Backpapier zu besorgen kleine Minispritztüllen zu falten und meine Schmetterlingskekse zu dekrorieren.

Ja meine Lieben hier seht Ihr meinen 1. Royal Icing versucht und weil mir heute so frühlingshaft zumute war habe ich Si ich es Sonnengelb (Pastenfarbe von Sugarflair „melon“) und grün („Spruce green“ von Sugarflair) eingefärbt.

Obwohl ich am Anfang skeptisch war was Royal Icing betrifft vor allem wegen dem rohe Eiweiß und ob es überhaupt einen Unterschied zum üblichen Zuckerguss macht, aber tatsächlich mit Tortentantes Rezept für Royal Icing habe ich einen wunderbar cremig und glänzend hinbekommen.

Ich bin zufrieden und denke meine kleinen Schmetterlinge werden recht schnell in die Münder meiner Lieben flattern, hier seht Ihr sie nun meine ersten Versuche.

Auch mit dieser Schritt für Schritt Anleitung aus dem Magazin war ich wieder sehr zufrieden und nun viel Spaß beim Gucken.

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Eure Vany

Zeitschrift Torten dekorieren: Test Schmetterlingskekse Part I

  Aloha Ihr Lieben,

da bin ich wieder.

wie so viele andere habe ich mir ein Abonnement des Magazins „Torten dekorieren gegönnt.

Von Magazin zu Magazin erlernt man neue Basistechniken zum Thema Fondant, Royal Icing & Co.

Als „kleine“ Zugabe gibt es immer dazu ein passendes Werkzeug.

In Magazin Nummer 1 gab es eine schöne Etagere, Glitterpuder in Pink von Rainbow Clolours sowie zwei Schmetterlingsausstecher aus Metall natürlich auch in Pink.

Wie soll Frau dazu „Nein!“ sagen???

Also ich für meinen Teil kam natürlich nicht daran vorbei und habe mir sogar was ich sonst nie tue ein Abonnement gegönnt.

Das erste Heft kostet 1,90€ und alle folgenden 4,90€ was an sich schon in Ordnung aber vor allem mit den beigaben, ein Schnäppchen ist.

Um Euch nicht weiter mit Theorie zu diesem Magazin zu langweilen, will ich Euch einfach vorstellen ob das Magazin hält was es verspricht, nämlich Basistechniken vermitteln und verbessern, da ich noch relativ am Anfang meiner „Motivtortenkarriere“ Karriere stehe, bin ich ja sozusagen die ideale Testperson 🙂

Gestern habe ich also den ersten Teil von Magazin 1 erprobt.

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Schmetterlingskekse mit Roayl Icing

1.)Schmetterlingskekse backen.

Das vorgegebene Rezept ist einfach und man hat eigentlich immer alles zuhause, aus gegebenem Anlass kann ich es hier natürlich nicht abtippen. Der Teig hat nach dem kneten relativ weich gewirkt. Und war auch nach der angegebenen Kühlung nicht wirklich fester, daher habe ich einfach noch etwas Puderzucker untergeknetet.

Nachdem ich die Arbeitsplatte auch noch mit dem Zucker eingestäubt hatte ging es los. Der große Schmetterlingsausstecher ist sehr gut verarbeitet ist in rosa für Frau natürlich auch schön anzusehen und verbiegt sich nicht.

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Sodass man den ausgestochenen Teig sehr gut aus der Form lösen konnte.

Normalerweise rolle ich den Teig gerne bereits auf dem Backpapier aus udn löse anschließend den übrigen Teil ab,. da mir aber viel zu spät aufgefallen ist dass ich kein Backpapier mehr daheim habe musste ich es so versuchen, was natürlich den Nachtteil hat das durch das Schieben auf der Arbeitsplatte nicht unbedingt alles in Form bleibt.

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Trotzdem habe ich es geschafft, dass es ein paar schöne Schmetterlinge aus dem Ofen geschafft haben, die jetzt noch auf Ihre Glasur warten :).

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Soweit bin ich also sehr zufrieden mit dem bisher verwendeten Material. Meine 1. Royal Icing Erfahrung folgt dann im nächsten Post :)…

Viele Grüße

Vany

Eine Fondanttorte in Bildern

Guten Morgen Ihr Lieben,
ich hoffe Ihr hattet alle ein schönes, erholsames Wochenende.
Meines war gewohnt stressig, wobei ich am Samstag mal unsere Baustelle, Baustelle sein gelassen habe.
Am Samstag hatte meine Freundin Nora Geburtstag und sie feierte von Freitag auf Samstag rein. Gewünscht hat sie sich eine Geburtstagstorte, was mir mal wieder die Möglichkeit gegeben hat meine Motivtortenkenntnisse zu vertiefen.
Auf Wunsch einiger habe ich mal versucht Schritt für Schritt die einzelnen Arbeitsschritte abzufotografieren.
Ich kann aber auch gerne bei Bedarf noch noch ein bisschen spezifischer eingehen, ich weiß das meine Arbeit sicherlich keine Meisterleistung ist, da ich selbst auf diesem Gebiet noch Anfängerin bin, aber ich denke es vermittelt zumindest die Grundkenntnisse.
Die Torte besteht aus meinem Lieblingseierlikörkuchen als Boden und einer Füllung aus Lemoncurd und amerikanischer Buttercreme.
Genommen habe ich die 1 ½ fache Menge des Teiges und entsprechend zu Recht geschnitten.
Die amerikanische Buttercreme besteht aus Butter, Puderzucker und Vanillearoma. Alles mit einander so fest schlagen bist die Creme steht und „modellierbar ist.

teig

Anschließend habe ich die Lagen jeweils von oben mit Lemoncurd bestrichen und dann dick mit der Buttercreme bespritzen oder beschmieren. Ich habe hierfür eine Spritztülle benutzt weil das verteilen so einfach ist.

lemoncurd

wurst

Anschließend kann der nächste Boden aufgesetzt und etwas angedrückt werden damit sich die Creme auch schön verteilt.
Sobald alle lagen aufeinander liegen kann der Kuchen zu Recht geschnitten werden. Wichtig ist das der „Deckel“ grade und nicht buckelig ist und das die Seiten auch grade sind. Kleinere Macken können mit der Buttercreme anschließend ausgeglichen werden.

anschneiden

einschmieren

Wenn Die Buttercreme gut verteilt ist und die kleineren Mängel ausgeglichen hat, wird der Fondant ausgerollt.

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Zuvor sollte noch ausgemessen werden wie hoch die Seiten und der zukünftigen Torte und der Durchmesser des Deckels sind zusammen gibt das dann den Durchmesser des auszurollenden Fondants.
Hierzu die Arbeitsfläche mit Puderzucker bestäuben und das „ausrollgerät etwas mit „Palmin Soft“ o. ä. einfetten, dann so dünn wie möglich ausrollen.
Anschließend mit dem Ausroller aufnehmen und auf die Torte legen. Zuerst die Seiten vorsichtig mit den Hand Innenflächen andrücken und anschließend den Deckenteil. Zur Bearbeitung eignet sich ein Smoother (am besten aber zwei, weil so Seiten und Deckel gleichzeitig geglättet werden können.
Sobald alles glatt ist kann die Torte in den Kühlschrank um etwas abzukühlen, dadurch wird sie dann auch relativ fest, über etwaige kleine Risse im Fondant o. ä. solltet ihr Euch keine Sorgen machen, Das kann man im Regelfall mit Deko sehr gut kaschieren.
Bei Deko kann man sich wirklich verkünsteln, aber da ich diesmal, bis auf das backen alles an einem Tag gemacht habe, habe ich mich für sehr einfach aber schöne Miniblüten entschieden.
Sowie einem Band aus nicht essbarem Material (ist in jedem Bastelshop erhältlich).

basteln

modellieren

blumen

Die Buchstaben habe ich mit meinen neuen Buchstabenausstechern gemacht und sie gefallen mir echt gut.
Die Buchstaben sowie die Blüten habe ich mit Zuckerkleber (Tortentantes Rezept) angebracht.
Zum Thema Fehler verstecken kann ich sagen, dass ich diesmal wirklich mit dem Fondant gekämpft habe. Der Ansatz an den Enden hat auch sehr miserabel ausgesehen, aber wofür gibt es breite Bänder.
Also ich glaube ich habe es auch ganz gut geschafft meine Mängel zu verstecken und das Geburtstagskind hat sich wie Bolle gefreut.

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Ich habe auch direkt von einem der Gäste noch einen Auftrag für eine Torte zum 60. Geburtstag bekommen was mich super gefreut hat.
In diesem Sinne hoffe ich, dass Euch mein Ergebnis, sowie die Bild für Bild Anleitung gefallen hat.

Viel Spaß beim Nachbacken
Eure Vany